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Italienische Leidenschaft prägt Fiat

Die Abkürzung Fiat steht für "Fabbrica Italiana Automobili Torino". Ins Deutsche übersetzt, bedeutet das: italienische
Automobilfabrik Turin. Fiat besteht als eine der beiden Stammmarken des FCA-Konzerns. Gegründet 2014, befindet sich der Sitz des niederländischen Unternehmens in Amsterdam. Der Jahresumsatz beträgt durchschnittlich 110,6 Milliarden Euro. Die Firma besteht als Nachfolger der Fiat S.p.A. Der Markenname steht für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge. Letztere tragen die Bezeichnung Fiat Professional. Fiat genießt nicht zuletzt durch den kleinen Fiat 500 große Beliebtheit auf dem deutschen Automarkt. Schon allein deshalb können Sie viele Fiat Modelle als Gebrauchtwagen zu günstigen Preisen beim Händler vor Ort oder einfach online bestellen.


Fiat: eine Marke mit langer Tradition

Die operative Hauptzentrale der Marke Fiat befindet sich heute in London. Dabei blickt die bekannte Automarke auf eine lange Geschichte zurück. Diese begann im Jahr 1899, in der neun Personen die erste Fiat-Firma gründeten. Unter ihnen Roberto Biscaretti di Ruffia und Giovanni Agnelli senior, der Großvater von Gianni Agnelli. Unter diesem etablierte sich die Marke 1966 auf dem europäischen Automarkt. Das erste Modell des Fahrzeugherstellers nannte sich 3 ½ HP und entstand bereits im Gründungsjahr. Insgesamt fabrizierte das Unternehmen 20 Exemplare.

In den 30er-Jahren erreichte Fiat erstmals eine Rekordproduktion von 22.122 Einheiten. 6.578 Fahrzeuge davon exportierte der wachsende Betrieb. Im Jahr 1932 stellte er den Fiat 508 Balilla vor. Dieser entwickelte sich zum meistverkauften Fiat-Modell der damaligen Zeit. In den 1990er-Jahren entstand der Fiat Marea als erstes Fahrzeug mit Common-Rail-Dieselmotor. Innerhalb weniger Jahre übernahmen auch andere Hersteller diese Innovation. Einen großen Erfolg verbuchte das Unternehmen 2007 mit der Einführung des Fiat 500.

Der Fiat Panda sowie der Fiat Doblò zählen ebenso zu den beliebten Modellen und sind als junge Gebrauchtwagen auch schon für kleines Budget zu kaufen. Die gebrauchten Fiats sind deshalb vor allem bei jungen Fahrern sehr beliebgt. Den Fiat Doblo vertreibt Opel unter dem Namen Opel Combo D. Im Jahr 2013 folgte Fiat dem Trend zum Elektroauto. Daraus resultierte der Fiat 500e.


Die Erfolgsgeschichte der Marke Fiat in Deutschland

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts exportiert der Fahrzeughersteller die Fiat-Modelle nach Deutschland. Durch den Erfolg in der Bundesrepublik beflügelt, gründete er die Deutsche Fiat Automobil-Verkaufs-Aktiengesellschaft. Deren Sitz befand sich viele Jahre in der deutschen Hauptstadt. Durch die Übernahme des Heilbronner-NSU-Werks baute Fiat seine Wagen ab 1929 auch in Deutschland. Ab diesem Jahr wechselte der Firmensitz von Fiat Deutschland an den Produktionsstandort.

Im Jahr 1973 stellte das Unternehmen die Automobilfertigung in der Bundesrepublik ein. Dennoch existieren bis heute relevante Abteilungen von Fiat in Heilbronn. Erst im Jahr 2007 verlegte der Betrieb seine deutsche Niederlassung nach Frankfurt. Weltweit gehört Fiat zu den favorisierten Automarken. Allein im Jahr 2016 lieferte der Hersteller 4,5 Millionen Fahrzeuge aus. Letztlich muss es aber nicht immer ein Neuwagen sein, um den Fahrspaß der Fiat Modelle vollends genießen zu können. Der große Anteil an Fiats auf den deutschen Straßen liegt auch an den Fiat Gebrauchtwagen mit denen Sie im Gegensatz zu den Neuwagen bares Geld sparen können.


Fiat gestaltet die Zukunft der Automobilindustrie mit

Traditionell besteht eine Kooperation zwischen Fiat und PSA. Zudem arbeitet die Firma beispielsweise mit Tata Motors und General Motors zusammen. Zu den aktuellen Modellreihen, die die Marke Fiat weltweit anbietet, gehören:

  • Weekend,
  • Petra,
  • Siena,
  • Perla
  • und Argo.

 

Hinter der Bezeichnung "Weekend" versteckt sich der Fiat Palio, ein seit 1996 angebotener Kleinwagen. Diesen baute der Fahrzeughersteller für zahlreiche Märkte, darunter Brasilien, Ägypten, Russland und China. Durch die weltweit hohen Absatzzahlen erhielt er den Beinamen "Weltauto". In Italien erhalten die Käufer das Modell als drei- oder fünftürige Steilhecklimousine. Auf dem deutschen Markt finden sie das Fahrzeug lediglich als Kombiversion.

Aktuelle Modelle in Deutschland sind der Fiat Panda, der Punto sowie der Tipo. Der Fiat 500X gehört zur Mini-SUV-Klasse. Seit dem Jahr 2014 beeindruckt der Wagen aufgrund seiner kompakten Form. Auf Wunsch bekommen ihn die Nutzer mit Vorder- oder Allradantrieb. Diese Fiat Modelle sind als Gebrauchtwagen stark nachgefragt und daher in großer Anzahl auf dem Automobilmarkt. Sie können die Fiat Gebrauchtwagen schnell und einfach online bestellen und müssen dafür nicht mal bei Ihrem Händler vor Ort vorbei.


Die Lizenzfertigung der Marke Fiat

In verschiedenen Ländern bauen Fahrzeughersteller die Fiat-Modelle in Lizenz oder unter anderen Markenbezeichnungen. Beispielsweise basiert der russische Lada Nova auf dem Fiat 124. Die jugoslawische Zastava nahmen sich den Fiat 128 sowie den Fiat 600 zum Vorbild. In Indien bauten Produzenten den ehemaligen Fiat 1100 als Premier. Türkische Automobilhersteller verwenden die Grundlagen des Fiat 131 Mirafiori und entwickeln diese weiter. Dadurch entstanden verschiedene Versionen, die das Unternehmen unter dem Markennamen Tofaş veräußert.

Teilweise tragen die Fahrzeuge Plaketten. Diese weisen darauf hin, dass es sich um Lizenzbauten der Marke Fiat handelt. Bis zum Beginn der 1980er-Jahre nutzte der spanische Hersteller Seat das Design der Automarke. Demnach bestand sein Sortiment ausschließlich aus Fiat-Nachbauten. Der bulgarische Hersteller Balcancar verkaufte den Pirin-Fiat in geringen Stückzahlen. Die Wagen fertigte der Betrieb aus Originalteilen der Fiat-Modelle 850, 124, 124 Kombi und 850 Coupé.