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Die Marke Lancia: einst hochgejubelt, heute auf dem Abstellgleis

Der für lange Zeit im Rallyesport erfolgreiche Autohersteller Lancia Automobiles S.p.A. hat seinen Sitz in Turin. Die Firmengründung der
Marke Lancia geht auf das Jahr 1906 zurück. Seit 1969 gehört sie zum Fiat-Konzern. Charakteristisch ist ihre Kreation der selbsttragenden Karosserie des Lancia Lambda von 1923, die in der Automobilindustrie als Meisterleistung gilt.


Die Geschichte und Entwicklung des italienischen Konzerns

Der Italiener Vincenzo Lancia und der ehemalige Fiat-Versuchsfahrer Claudio Fogolin gründeten am 29. November 1906 die Marke Lancia, eine der ältesten Automarken. Da ständig neue Modelle in Produktion kamen, gelangten wenige auf große Stückzahlen. Nennenswert aus der ersten Phase ist der Lancia Theta. Dieser verfügte als erster Wagen Europas über einen Anlasser, beleuchtete Instrumente und eine elektrische Anlage.

Das erste Logo bestand aus einem Volant und einer Lanze, was auf Italienisch Lancia bedeutet.

Neben Personenkraftwagen brachte die Marke Lancia in den ersten Jahren folgende Fahrzeuge hervor:

Im Zweiten Weltkrieg verpflichtete die Wehrmacht den Konzern, nur noch Lastkraftwagen zu produzieren. Deshalb bekam er nach 1945 Schwierigkeiten, den wachsenden Markt der billigen und einfachen Fahrzeuge in Großserie zu bedienen. 1950 stieg er mit dem Lancia Aurelia in dieses Geschäft ein.

Das große Werkstor im Jugendstil von Michele Frapoli stammt von 1919 und ist bis heute erhalten. 1953 weihte Lancia das Hochhaus mit 70 Metern über einer öffentlichen Straße als Brücke ein, die zwei Werksgelände in Turin miteinander verbindet. 1969 kaufte Fiat das Unternehmen inklusive immensem Schuldenberg zu einem symbolischen Preis. Bezeichnend für die Epoche bis 1986 war die Entwicklung des Mittelklassewagens Beta im Herbst 1972, dem 1979 der Delta aus dem Werk in Chivasso als neues Segment der Kompaktklasse folgte.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Marke Lancia war der Erwerb von Alfa Romeo, den Fiat mit dem Werk in Turin zur ALFA LANCIA Industriale S.p.A. zusammenschloss. 2009 übernahm die Chrysler Group Fiat und begann eine weitreichende Kooperation zwischen Chrysler und Lancia, die in Nordamerika und Europa die gefragtesten Modelle vertrieb. 2015 gelang die Nachricht an die Öffentlichkeit, dass Lancia sich auf den Heimatmarkt in Italien zurückzieht. Im April 2017 stellte die Firma den Export in andere Länder ein.


Bekannte Modelle der Marke Lancia

Seit dem Zusammenschluss mit Chrysler sorgt der Lancia Delta auf dem amerikanischen Markt für Furore. Er ist für das europäische Verständnis von Kompaktheit zu groß und damit passend für die Größenbegriffe der Amerikaner. Mit einigen Modifizierungen und dem Chrysler-Logo in der Ausführung der dritten Generation trägt er den Namen Chrysler-Delta. Die erste Ausgabe basierte 1974 auf einem Fiat-Modell, das heute noch als Grundlage gilt.

Den Lancia Ypsilon der dritten Generation von 2011 gibt es noch in Italien zu kaufen. Der Kleinwagen der B-Klasse verfügt über eine umfangreiche Ausstattung und erreichte beim Euro-NCAP-Crashtest 2015 zwei Sterne. Der Voyager ist der zweite sich noch im italienischen Sortiment befindende Wagen des traditionellen Autohauses. Das Modell der zweiten Generation der Marke Lancia gehört zum Segment Minivan. Ihn gab es bis 2015 in Deutschland zu kaufen.

Trotz des Rückzuges sind in Deutschland weiterhin Lancia Gebrauchtwagen erhältlich, die in Werkstätten Unterstützung erfahren. Dazu gehören der fünfsitzige Thema mit Dieselbetrieb und das Modell Flavia aus dem Oldtimersegment von 1969. Aus dem Jahr 1957 stammt das Modell Flaminia. In der Hochkonjunktur der Automobilindustrie sorgte es als Modell für die Oberklasse für Aufsehen. Es trägt wie sein Vorgänger Aurelia den Namen einer römischen Straße. Ältere Modelle der Marke Lancia erfüllen die aktuellen Abgasnormen nicht und bedürfen Anpassungen.


Lancia im Motorsport unter den Weltmeistern

1927 nahmen Lancia-Autos erstmals an Rennen teil. Dank kleiner Erfolge investierte die Firma in dieses Segment. Sie erreichte 1951 mit Alberto Ascari in der neuen Aurelia B10 mit vergrößertem Motor den Gesamtsieg. Sandro Murani war einer der bekanntesten Fahrer der Lancia Stratos. Er holte 1977 den Weltmeistertitel mit 13 Siegen. Erwähnenswert ist der Delta S4 der Gruppe B, der etliche Titel erreichte. Lancia spielte eine tragende Rolle im Rallyesport, was die elf Siege der Firma in der Rallye Monte Carlo seit 1973 belegen.

Die italienische Marke Lancia, einst der Inbegriff von Innovation, ist heute nur noch ein Überbleibsel vergangener Zeiten. Er erinnert an die Epoche, als sie mit Premiumautos und Sportwagen Aufmerksamkeit erregte. Heute sind einige ihrer Features bei Chrysler und Fiat noch erhalten. Sie übernahmen wichtige Eigenschaften der Autos von Lancia und kombinieren sie mit den herausragenden Kennzeichen eigener Kreationen. Wenige Wagennamen von solchen Kombinationen erinnern an die großen Zeiten des italienischen Konzerns. Die Lancia Modelle können Sie heute nur noch als Gebrauchtwagen auf dem deutschen Markt kaufen. Einfacher ist hier natürlich den Lancia Gebrauchtwagen online zu bestellen und liefern zu lassen.

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