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Diesel als Kraftstoff für Fahrzeugmotoren

Der Kraftstoff Diesel kommt in Dieselmotoren zum Einsatz. Benannt ist er nach Rudolf Diesel, dem Erfinder des Dieselmotors. Es ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und mit der UN-Nummer 1202 versehen. Dieselmotoren sind neben den Benzinmotoren bei Personenfahrzeugen häufig anzutreffen. Beide Motoren haben Vor- und Nachteile. Die ideale Wahl hängt vom Fahrverhalten des Fahrzeuglenkers ab.

 

Herstellung und Eigenschaften des Kraftstoffes Diesel

Gasöl ist ein Mitteldestillat aus Rohöl. Es gilt als Hauptbestandteil von Diesel. Weiter sind folgende Stoffe enthalten:

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe mit 10 bis 22 Kohlenstoff-Atomen pro Molekül,
  • Alkane,
  • Cycloalkane.

Der Siedebereich der verwendeten Kohlenwasserstoffe liegt zwischen 150 und 390 Grad Celsius. Um die Zündwilligkeit von Diesel zu verbessern, eignet sich die Zugabe von Amylnitrat, Acetonperoxid oder Tetranitromethan.

Durch den breiten Fraktionierbereich führen die vielen schweren Anteile zum Verrußen des Motors. Ältere, technisch simple Dieselmotoren laufen mit Diesel oder extraleichtem Heizöl. Letzteres ist mit einer Färbung versehen, um es zu unterscheiden. Früher galten die Produkte als identisch, heute sind große Qualitätsunterschiede vorhanden. Neue Dieselmotoren und nachgeschaltete Abgasreinigungs-Systeme sind nur mit dem Kraftstoff Diesel zu betreiben, da der hohe Schwefelgehalt von Heizöl nachhaltige Schädigungen hinterlässt.

Zündbeschleuniger als Additive sorgen für die Erhöhung der Cetanzahl. Das bedeutet, sie erhöhen die Zündwilligkeit des Stoffes und einen geringeren Zündverzug. Fließverbesserer im Winterdiesel verhindern eine Verstopfung des Kraftstofffilters. Die Fließfähigkeit ist bis zu einer Temperatur von -30 Grad Celsius gewährleistet. Die Norm DIN EN 590 regelt die Zusammensetzung von Diesel. Sie begrenzt beispielsweise den Schwefelgehalt und die Schmierfähigkeit.

 

Was ist synthetischer Diesel?

Die Produktion von synthetischem Diesel gewinnt zuerst aus einem Kohlenwasserstoff ein Synthesegas. Mit der Fischer-Tropsch-Synthese entstehen längerkettige, flüssige und Diesel-ähnliche Kohlenwasserstoffe. Erdgas ist der wichtigste Ausgangsstoff. Die Methode Gas-to-Liquid ist interessant, da sie Stranded Gas aus kleineren Erdgasquellen nutzt. Dies geht verloren, wenn der Anschluss an eine Gaspipeline fehlt. Nach der Verflüssigung an der Quelle ist es in einem gut transportierbaren Zustand. In Indonesien dient es dazu, den Kraftstoff Diesel qualitativ aufzuwerten.

 

Vorteile und zu beachtende Punkte des Kraftstoffs Diesel

Heutige Dieselmotoren verbrauchen deutlich weniger Kraftstoff als ihre Vorgänger. Der Dieselpreis ist günstiger als der des Benzins und schont das monatliche Budget. Er ist für lange Strecken geeignet, da das schonende Warmlaufen seine Zeit braucht. Mit einer mittleren oder großen Last steigt der Verbrauch weniger stark an. Dadurch zeigt sich der gute Wirkungsgrad des Kraftstoffes Diesel. Die zu starke Beschleunigung eines kalten Diesels schädigt den Motor. Deshalb ist es ein Auto für außerhalb der Stadt, wo es, ohne dauernd vor einer Ampel anzuhalten, eine längere Strecke am Stück fährt.

Im Vergleich zum Benziner sind häufigere Inspektionen und Ölwechsel erforderlich. Der Preis eines Neuwagens ist teurer, was sich beim Treibstoff einspart. Der platinbeschichtete Partikelfilter fängt Schwermetalle aus frei werdenden Rußpartikeln ab. Er dient dazu, die vorgeschriebenen Emissionsgrenzen einzuhalten. Die Nutzung ist damit in verschiedenen Umweltzonen der Großstädte erlaubt. Seine regelmäßige Reinigung spart Kosten und schont die Umwelt.

Die CO2-Werte sind geringer als bei Benzinern. Je nach Grad des Filters sind chemische oder thermisch-mechanische Verfahren anzuwenden. Was bleibt, ist der zu hohe Stickstoff-Ausstoß. Mit einem Emulgator und Wasser vermischter Diesel verteilt sich besser im Brennraum und die Emissionen gehen zurück. Diese Methode spart das Geld für teure Rußfilter.

 

Der Kraftstoff Diesel und die technische Entwicklung

Da die Vertuschung wahrer Abgaswerte den Makel auf Dieselmotoren betonen, genießen sie einen schlechten Ruf. Wer sich die Fortschritte der Technik vor Augen führt, erkennt, dass die negative Reputation fehl am Platz ist. Obgleich höherer Steuern und teurerer Autos sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen.