Sonntag, der 21. April 2019
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Neuvorstellung Audi Q8 2018 – Ich bin sportlich!

14. März 2019
Lesezeit: 3 Minuten

Servus, ich bin der Audi Q8. Angesiedelt noch über dem Audi Q7 stelle ich den neuen Oberklasse-SUV, wobei ich im Gegensatz zum Q7 auf ein flottes Coupé-Dach setze. Heißt: Statt dem typisch bulligen SUV-Heck zeige ich ein eher sportives Hinterteil. Entsprechend ziele ich auf Modelle wie BMW X6 oder Mercedes GLE Coupé ab.

Audi Q8 2018: Was mich vom Q7 unterscheidet

Meine Geburt fand auf der NAIAS in Detroit und somit im Januar 2018 statt. Eine Vorschau gab es ein Jahr zuvor mit dem Audi Q8 Concept. Rein optisch besteche ich mit meinen (für hiesige Verhältnisse) schieren Abmessungen. Mit 4,99 Meter bin ich ganz schön lang, wenn auch etwas kürzer als der Q7 (5,05 m). Dafür bin ich mit zwei Metern drei Zentimeter breiter sowie mit 1,71 m drei Zentimeter flacher. Im Radstand sind wir mit jeweils 2,99 m gleichauf.

Auch die Plattform ist die gleiche: Wie der Q7 stehe ich auf dem Modularen Längsbaukasten, den Audi für den VW-Konzern entwickelte. Meine Verwandtschaft bildet mit Q7 II, VW Touareg III, Porsche Cayenne III, Bentley Bentayga und Lamborghini Urus quasi den Hochadel in der Familie. Das Fazit dürfte dir daher klar sein: Trotz meines Coupé-Verschnitts biete ich selbst im Fond Platz sowie ein Ladevolumen von 605 bis 1.755 Liter. Platz solltest du mit deiner Familie also genug finden, zumal meine Rückbank längs verschiebbar ist.

Audi Q8 2018: Was ich mit dem A8 gemein habe

Optisch zeige ich ebenfalls ein paar Besonderheiten. Zum Beispiel einen nun achteckigen Singleframe-Grill, sehr schmale Scheinwerfer und große Lufteinlässe. Die Scheinwerfer sind in Serie mit LEDs bestückt. Auf Wunsch sind zudem HD Matrix LEDs erhältlich. Mein Heck ziert ein schwarz unterlegtes, durchgehendes Leuchtband, das bei Audi nur die Topmodelle tragen dürfen – also etwa der Audi A8, oder ich. Mit der myAudi App kannst du etliche Lichtfunktionen sogar mit deinem Smartphone steuern. Abgerundet wird mein Look schließlich von coolen, rahmenlosen Scheiben und großen Rädern mit 19 bis 22 Zoll. Einen bulligen Offroad-Look versprechen einige farbig abgesetzte Bauteile wie Spoiler, Radlaufblenden oder Diffusor.

Warum ich für’s Gelände tauge

Offroad ist übrigens ein gutes Stichwort. Ich bin durchaus für einen Abstecher ins Gelände geeignet. Mit meiner Luftfederung adaptive air suspension kannst du mich bei Bedarf um ganze 90 mm trimmen, also meine Bodenfreiheit regulieren. Zugegeben kostet die Luftfederung ebenso wie Allradlenkung einen Aufpreis. Wenn du jedoch des Öfteren abseits fester Straße unterwegs bist, ist das Geld gut investiert.

Ich tauge also generell für den Offroad-Einsatz. In Serie ist zum Beispiel ein Fahrwerk mit Dämpferregelung, mit dem ich bereits auf 254 mm Bodenfreiheit komme. Meine Überhänge sind für den Einsatz im Gelände extra kurz gehalten. Dazu setze ich auf quattro Allrad oder ein mechanisches Mittendifferential, welches bei Bedarf die Momente zwischen Vorder– und Hinterachse blitzschnell umverteilt. In der Regel verteilt das Differential diese übrigens im Verhältnis 40:60. Heißt: 40 Prozent der Power geht an die Vorderräder und 60 Prozent an die Hinterräder.

Wie ich Vernetzung garantiere

Konnektivität garantiere ich dir mit LTE und WLAN Hotspot sowie den Online-Services von Audi connect. Als Fahrer genießt du zudem das digitale Audi virtual cockpit und ein Head-up-Display – beides wohlgemerkt in Serie. Etliche moderne Helfer runden meine Ausstattung ab wie Effizienz-, Kreuzungs- oder ein adaptiver Fahrassistent. Außerdem sind mir Spurverlassens– und Bordsteinwarner oder Umgebungskameras eingebaut. Mein wahrer Clou aber folgt Anfang 2019 mit dem Remote Garagenpiloten, der mich vollautonom in meine Garage hinein oder heraus fährt.

Welche Motoren für mich erhältlich sind

Etwas mager erscheint vorerst mein Motorenangebot. Genug Power erhältst du aber allemal. Zur Option steht dir zunächst ein drei Liter großer TDI (Q8 50 TDI) mit 286 PS und 600 Nm. Er erlaubt mir einen Spurt von null auf Tempo 100 in nur 6,3 Sekunden sowie 245 km/h Spitze. Dennoch gönnt sich der Diesel durchaus moderate 6,6 bis 6,8 l/100 km (CO2: 172 bis 179 g/km). Anfang 2019 folgen ein weiterer 3.0 TDI mit 231 PS und 500 Nm im Q8 45 TDI und ein weiterer 3.0 TSI mit 340 PS und 500 Nm (Q8 55 TSI). Alle meine Motoren sind als Mildhybrid ausgelegt und daher mit einem 48-Volt-Bordnetz, Li-Ionen-Batterie und einem Riemenstartergenerator (RSG) gepaart.

Fazit: Mit mir bist du optimal gerüstet, egal ob onroad oder offroad. Allerdings habe ich auch meinen Preis: Mit rund 76.000 Euro musst du tief in die Tasche greifen. Mit meinem Benziner dürfte ich 2019 aber etwas günstiger werden.

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