Ein Augenblick ...

Sportwagen aus Great Britain: Lotus als Marke mit Stil

Hinter der Marke Lotus steht Lotus Cars, ein Automobilhersteller mit Sitz im englischen Hethel bei Norwich. 1952 gründete Colin Chapman
das Unternehmen, um schnittige, hochwertige Sportwagen zu produzieren. Der Fahrzeughersteller stand in engem Kontakt mit dem rüheren Rennsportteam Team Lotus. Im Jahr 1996 übernahm der malaysische Konzern Proton Lotus Cars. Zusammen gingen beide Betriebe im Januar 2012 an DRB-HICOM über. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Konzern aus Malaysia.


Mit der Marke Lotus Geschwindigkeit neu entdecken

Seit Gründung des Unternehmens Lotus Cars steht die Marke Lotus für innovatives, stromlinienförmiges Design und Geschwindigkeit. Colin Chapman, der Gründer von Lotus Engineering spaltete seinen Betrieb 1959 in Lotus Components und Lotus Cars auf. Dabei beteiligte sich Letzteres nicht aktiv am Rennsport, unterstützte jedoch die Firmenkunden dabei. Das erste, von Erfolg gekrönte Serienmodell bestand im Lotus Mark VI. Diesen vertrieb der Hersteller als Bausatz in einer geringen Stückzahl. Speziell bei Bergrennen ermöglichte der Wagen seinen Fahrern zahlreiche Siege.

In Cheshunt entstand der erste Lotus Cortina. Später baute der Automobilhersteller sein Werk in Hethel auf. Hier startete 1966 die Produktion des Lotus Europa. Bereits Anfang der 70er-Jahre designte das Unternehmen den Esprit, der bis 2004 den internationalen Automobilmarkt bereicherte. Der Mittelmotor-Sportwagen zeichnete sich durch sein charakteristisches Aussehen und seinen 3,5-Liter-Motor aus. Im Jahr 1982 verstarb Colin Chapman. Sein Unternehmen ging vier Jahre später in den Besitz von General Motors über. Weitere Verkäufe folgten, bis DRB-HICOM die Marke Lotus übernahm. Lotus steht auch für teure und luxuriöse Fahrzeuge, die aber als Gebrauchtwagen auch schon günstiger online bestellt werden können. Natürlich können Sie die Gebrauchtwagen auch vor Ort beim Händler kaufen, aber die Möglichkeit ihn bequem von zu Hause aus zu bestellen, spart Zeit und Aufwand.


Lotus: Eine Marke steht für Innovation und Leistung

Auf der Pariser Automobilmesse Mondial de l'Automobile kündigte die Marke Lotus 2010 fünf neue Modelle an. Diese sollten innerhalb der nächsten fünf Jahre – bis 2015 – auf den Markt kommen. Zunächst plante das Unternehmen eine Neuauflage des Esprit, die seit 2013 Lotusfans begeistert. Ebenfalls zu den neuen Fahrzeugmodellen gehörten der Elite, der Elise und der GT Eterne.

Die Sportwagen fahren mit einem 5-Liter-V8-Motor und brillieren durch ihre Leistung. Zudem vermarktet der Fahrzeughersteller den Elan, der mit einem 4-Liter-V6 auf den Markt kommt. Das Modell Elise grenzt sich durch einen neuartigen 2-Liter-Reihenvierzylinder von den anderen Variationen ab. Es erreicht 320 PS. Im Jahr 2011 präsentierte Lotus den Stadtwagen Lotus Ethos. Das Hybridauto basiert bautechnisch auf dem Konzept des malaysischen Betriebs Proton.

 

Die verschiedenen Modelle der Marke Lotus

Bei dem Kleinserienhersteller Lotus befinden sich seit 2009 folgende Modelle in Produktion:

 

Seit Fertigungsstart der neuen Modelle steigen die Umsatzzahlen der Marke Lotus stetig. Im Jahr 2017 betrug der Umsatz durch Verkäufe in Deutschland 10 Millionen Euro. Als umsatzstärkster und wichtigster Absatzmarkt des Fahrzeugherstellers gilt Großbritannien. Hier erzielte er durch die Sportwagen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Euro. Natürlich sind alle Lotus Modelle auch als Gebrauchtwagen online zu kaufen. So müssen Sie das Fahrzeug nicht als Neuwagen kaufen, sondern können es als Gebrauchtwagen, so dass der erste Wertverlust schon vergangen ist.


Kooperationen sorgen für Vielseitigkeit auf dem Automarkt

Bereits seit der Unternehmensgründung arbeitete Lotus mit anderen Automobilherstellern zusammen. Beispielsweise unterstützte Ford die Produktion des Lotus Cortina MK1 und MK2. Für den französischen Fahrzeugproduzenten Talbot entwickelte Lotus die sportliche Variante des Talbot Sunbeam. Sie trug den kombinierten Namen Talbot Sunbeam Lotus 16V. Ferner erfolgte die Zusammenarbeit mit Opel, aus der eine Hochleistungsvariante der Limousine Omega entstand. International kam das Modell als Lotus Omega auf den Markt. In England hielt sich die Bezeichnung Lotus Carlton.

Zudem unterstützte der britische Kleinserienhersteller den deutschen Autobauer bei der Entwicklung und Produktion des Opel Speedster. Dessen Basis besteht aus dem verlängerten Lotus-Elise-Chassis. Das innovative Design machte sich Lotus bei der Fertigung des Lotus Europa zunutze. Zusätzlich beteiligt sich Lotus Cars beim Entwicklungsprozess des Tesla Roadster. Den elektrisch betriebenen, zweisitzigen Sportwagen baut das Unternehmen in seinem Werk in Hethel. Zudem brachte es sich bei der Mitentwicklung folgender Autos ein:

  • Aston Martin DB9,
  • Chevrolet Corvette C4 ZR-1,
  • Dodge EV,
  • Nissan GT-R,
  • Toyota MR2,
  • Toyota Supra,
  • Isuzu Piazza
  • Mahindra Scorpio.

 

Abschließende Informationen rund um Lotus Cars

Die Marke Lotus verbessert den Fahrkomfort ihrer Modelle, indem sie neue Innovationen und Technologien einsetzt. Um dem Trend der Elektroautos zu folgen, entwickelt Lotus einen Elektrosportwagen. Unterstützung erhält der Hersteller von der Firma ZAP. Der in Kalifornien ansässige Betrieb stellt Elektroautos, Elektroroller und weitere Vehikel mit Elektroantrieb her.