Diese Vorteile bietet eine Innenausstattung aus Teilleder

Die Innenausstattung eines Fahrzeugs beeinflusst dessen Optik und den Fahrkomfort. Während eine Volllederausstattung mit hohen Kosten einhergeht, empfinden viele Fahrer eine Stoffausstattung als langweilig. Eine gute Mischung aus beiden Varianten stellt die Innenausstattung aus Teilleder dar. Unter dem Begriff verstehen Autokenner in der Regel Autositze, deren Mittelbahnen aus Stoff, Alcantara oder Kunstleder bestehen. Bei den Außenflanken kommt echtes Leder zum Einsatz.

Alternativ besteht die Sitzbahn aus dem edlen Naturmaterial, während die Flanken einen Stoffbezug aufweisen. Um den Namen Teillederausstattung zu tragen, handelt es sich zwingend um Echtleder. Dieses stammt beispielsweise von Schaf, Schwein oder Kuh. Bei der Farbe der Innenausstattung kennt die Fantasie der Nutzer keine Grenzen. Um unliebsame Schmutzflecken zu vermeiden, eignen sich Sitzüberzüge aus dunklen Materialien.

 

Was zeichnet eine Innenausstattung aus Teilleder aus?

Für zahlreiche Käufer spielt die Ausstattung eines Fahrzeugs eine maßgebliche Rolle. Eine Ford-Studie erwies, dass bei der Wahl von Farbe und Extras länderspezifische Unterschiede bestehen. Bei der Wahl der Innenausstattung setzte sich lange Zeit das edle Leder durch. Mittlerweile trifft die Innenausstattung aus Teilleder zunehmend auf Wohlwollen.

Ledersitze ziehen im Sommer die Hitze an, im Winter fühlen sie sich kühl an. Stoffsitze erfordern eine komplizierte Reinigung. Eine Kombination aus beiden Materialien verbindet deren Vorteile und vermeidet negative Eigenschaften. Bei der Mehrzahl der Autositze aus Teilleder besteht die Sitzfläche aus Stoff. Hierbei wählen die Hersteller robuste Fasern, die nach mehrjährigem Gebrauch kaum Abnutzungserscheinungen aufweisen. Die Außenflanken der Sitze bestehen aus hochwertigem Echtleder.

Dieses sorgt für die edle Optik des Fahrzeuginnenraums. Die Mischung aus synthetischem Gewebe und Naturmaterial bietet ein abwechslungsreiches Bild. Auf die Weise gelingt es, das Fahrzeug zu einem günstigen Preis optisch aufzuwerten. Auf der Stofffläche sitzen die Insassen bequem. Das Material speichert in der Regel keine Wärme, fühlt sich auf der Haut dennoch angenehm an. Zudem erweist sich Stoff unempfindlicher als das vom Tier stammende Bezugsmaterial. Bei diesem führt bereits eine Niete an der Jeanshose zu unansehnlichen Kratzern. Dafür punktet echtes Leder durch seine einfache Reinigung.

Mit Lederpflege und einem Poliertuch gelingt es, den Außenflanken ein neuwertiges Aussehen zu verleihen. Um die Stoffbahn zu säubern, eignet sich Seifenwasser. Mit einer Handbürste entfernen die Nutzer hartnäckige Flecken. Folglich kombiniert die Innenausstattung aus Teilleder Schönheit und Eleganz des Leders mit der leichten Pflege von Stoff.

 

Innenausstattung aus Teilleder – die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten

Gefällt den Käufern eine Innenausstattung aus Vollleder, schreckt sie oft der hohe Preis ab. Eine preiswerte Alternative bietet die Teillederausstattung, die aus Kunstleder und dem echten Naturprodukt besteht. Außenstehende erkennen mit bloßem Auge kaum einen Unterschied zwischen künstlichem und echtem Leder. Das Lederimitat erweist sich als Mischung zwischen einem textilen Grundträger und einer Kunststoffdeckschicht.

Die Oberfläche weist häufig eine Narbenprägung auf, sodass sie der Struktur von Echtleder ähnelt. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Hersteller für die Sitzfläche das pflegeleichte Alcantara verwenden. Die Bezeichnung besteht als Handelsname eines Mikrofaservliesstoffs. Zu dessen Grundmaterialien zählen Polyester und Polyurethan. Fälschlicherweise nennen Laien es oft Wildleder. Das synthetische Material bietet die Vorteile einer Stoffausstattung, sieht echtem Leder jedoch sehr ähnlich.

 

Lexus LC strahlt in Stratusblau mit Innenausstattung aus Annilin-Teilleder

Auf dem Genfer Automobilsalon in 2016 hatte er Premiere: der Lexus LC. Seine Koloration sorgte für Aufsehen, denn es handelt sich um das neue Stratusblau – eine Farbe, die Lexus mit fortschrittlichen Technologien erschuf. Die Innenausstattung des Fahrzeugs bleibt dem Blau treu. Der Hersteller kleidete das Luxusfahrzeug mit mittelblauem Anillin-Teilleder aus. Es ziert das Lenkrad, die Mittelarmlehne, die Instrumententafel sowie die oberen Verkleidungen der Türen.

 

Die Innenausstattung aus Teilleder pflegen – wie geht das?

Eine Innenausstattung aus Teilleder bietet den Fahrzeugbesitzern eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehören:

  • der günstige Preis,
  • die unkomplizierte Pflege,
  • das robuste Gewebe,
  • die edle Optik der Lederelemente.

Damit Letztere ihren Glanz und die Elastizität behalten, benötigen die Nutzer eine Lederpflegecreme oder Pflegespray. Zwei- bis dreimal im Jahr lohnt es sich, die Autositze komplett abzusaugen. Anschließend säubern die Fahrzeugbesitzer mit Wasser und Seife die Stoffteile der Innenausstattung. Danach tragen sie die Pflegesubstanz auf das Leder auf und polieren dieses. Cremes und Pflegeflüssigkeit brauchen in der Regel mehrere Stunden zum Einziehen.

 

Die Teillederausstattung verbindet Funktionalität und Ästhetik

Die Innenausstattung aus Teilleder reinigen die Besitzer ohne Schwierigkeiten. Durch ihre Langlebigkeit bietet sie ihnen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Weisen Stoff und Leder verschiedene Farben auf, ergibt sich ein abwechslungsreicher Gesamteindruck. Dieser wertet das Fahrzeug optisch auf.