Sinnlich und luxuriös: die Innenausstattung aus Leder

Bei der Ausstattung eines Neuwagens kommt auf die Käufer eine Frage zu: Welches Material gehört ins Innere? Sitze aus Stoff schonen den Geldbeutel, verschmutzen jedoch schnell. Eine Innenausstattung aus Leder ist ein optisches Highlight. Sie wertet das Fahrzeug auf. Speziell bei hochpreisigen Autos bieten die Hersteller unterschiedliche Ledersorten an. Dadurch richten sich die Fahrer das Vehikel nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ein. Zu den beliebten Materialien gehört das weiche und gleichzeitig pflegeleichte Nappaleder. Dieses finden die Käufer als Beispiel in den Mercedes-Klassen, den BMWs und VWs.

 

Hochwertig, robust und pflegeleicht: der lederbezogene Autositz

Die Innenausstattung aus Leder wünschen sich zahlreiche Neuwagenbesitzer, da sie mehrere Vorteile vereint. Der robuste Naturstoff hält Umwelteinflüssen problemlos stand. Gelangen Feuchtigkeit oder Schmutz auf die gegerbte Tierhaut, schafft ein feuchter Lappen Abhilfe. Dabei drohen keine Wasserflecke oder Materialschäden. Zusätzlich punktet die edle Verarbeitung der Lederausstattung. Neben der hochwertigen Optik profitieren die Fahrer von der Bequemlichkeit und dem Sitzkomfort.

Das anschmiegsame Naturmaterial nimmt die Körperwärme an. In der kalten Jahreszeit reicht die Heizungsluft im Auto aus, um den Sitz angenehm anzuwärmen. Schwitzen die Fahrer in der Sommerzeit, dringen die Schweißtropfen nicht in den Stoff ein. Aus dem Grund erweist sich die Innenausstattung aus Leder als hygienisch und unkompliziert zu säubern. Durch das luxuriöse Aussehen der Ledersitze bieten Luxuswagen-Hersteller ihre Modelle mit unterschiedlichen Lederarten an. Beim Porsche und BMW wählen die Käufer beispielsweise zwischen:

  • Nappaleder,
  • geprägtem Leder,
  • Bisonleder,
  • Dakota-Leder
  • und Montana-Leder.

 

Leder steht für Luxus und braucht Pflege

Damit die Innenausstattung aus Leder ihre Eleganz und hohe Qualität behält, achten die Fahrzeugbesitzer auf eine angemessene Lederpflege. Bei dem Naturstoff handelt es sich um eine durch Gerbung haltbare Tierhaut. In Automobilen der gehobenen Preisklasse entscheiden sich die Besitzer für Schafsleder, Schweinsleder oder Ziegenleder. Um eine Umweltbelastung durch die Verarbeitung der tierischen Produkte zu vermeiden, benutzen Unternehmen der deutschen Lederindustrie häufig vorgegerbtes Leder, das aus dem Ausland stammt.

Setzen die Fahrzeugbesitzer das veredelte Leder im Laufe der Zeit Witterungsbedingungen und Schmutz aus, reißt die angenehm weiche Oberfläche ein. Um das zu vermeiden, führen sie zwei- bis dreimal im Jahr eine Pflegeprozedur durch. Für diese benötigen sie ein trockenes Tuch und ein Lederpflegemittel. Neben einem sauberen Lappen kommt zudem ein Staubsauger zum Einsatz. Leder erweist sich spitzen Gegenständen gegenüber als empfindlich.

Feste Schmutzpartikel, die über das Material kratzen, hinterlassen unansehnliche Spuren. Daher saugen die Eigentümer die Innenausstattung regelmäßig ab. Anschließend wischen sie die Ledersitze mit dem Tuch ab, um den restlichen Staub zu entfernen. Danach erfolgt das Auftragen der Ledercreme. Dieses massieren die Fahrzeughalter in das Naturmaterial ein.

Zieht es 24 Stunden ein, verleiht es dem Leder einen attraktiven Glanz. Durch das Nachpolieren sehen die Sitze gepflegt und edel aus. Bei einer hellen Innenausstattung zeigen sich Flecken deutlich. Damit sich der Schmutz nicht festsetzt, behandeln die Fahrzeugeigentümer die Ledersitze zeitnah. Durch die unkomplizierte Säuberung bleibt der angenehme Ledergeruch im Wagen für lange Zeit erhalten.

 

Die Innenausstattung aus Leder nachrüsten – geht das?

Entscheiden sich Fahrzeugbesitzer nachträglich für lederbezogene Autositze, rüsten sie die Lederausstattung ohne Schwierigkeiten nach. Bei der Farbauswahl und eingeprägten Logos existieren keine Grenzen. Zunächst erfolgt der Ausbau von Sitzen, Rückenlehnen und den Seitenverkleidungen. Der vorhandene Stoff verschwindet, sodass ausschließlich der Schaumstoff bleibt. Abhängig von den Vorlieben wählen die Eigentümer eine Ledersorte.

 

Tipps zur Innenausstattung aus Leder zusammengefasst

Eine günstige Alternative zur Innenausstattung aus Leder besteht in Alcantara. Der Mikrofaservliesstoff basiert auf Polyester und Polyurethan. Äußerlich ähnelt er Leder, unterscheidet sich aber durch die günstige Verarbeitung. Mit einer echten Leder-Innenausstattung sorgen Autobesitzer für eine Wertsteigerung des Fahrzeugs. Dies resultiert bereits aus dem reinen Materialwert des Naturstoffs. Durch eine regelmäßige Behandlung mit einer Lederpflege bleibt dieser weich und anschmiegsam.