Das sind die Auslaufmodelle 2024 / 2025

2025 wird für die Autoindustrie ein Jahr des Umbruchs. Zahlreiche Modelle laufen aus, weil sie nicht mehr in die Zukunftspläne der Hersteller passen. Der Wandel hin zur Elektromobilität, strengere CO₂-Vorgaben und veränderte Kundenbedürfnisse machen es notwendig, viele bekannte Fahrzeuge aus dem Programm zu streichen – teils nach Jahrzehnten auf dem Markt.
Gerade traditionsreiche Hersteller wie Audi, Ford oder Renault nutzen das Jahr, um ihr Portfolio neu aufzustellen. Manche Modelle bekommen keine direkten Nachfolger, andere werden durch vollelektrische Varianten ersetzt. Auch die Plattformstrategie spielt eine große Rolle: Um Kosten zu senken und effizienter zu produzieren, bündeln viele Konzerne ihre Modellvielfalt.
Wir zeigen euch, von welchen Modellen wir uns 2025 verabschieden müssen – und welche großen Veränderungen bei den Herstellern anstehen.
Alfa Romeo stellt um: Welche Modelle gehen, was kommt

Auch bei Alfa Romeo steht 2025 im Zeichen des Umbruchs. Die traditionsreiche Marke mit italienischem Charakter richtet sich neu aus – mit klarer Fokussierung auf Elektromobilität und einem schlankeren Modellportfolio. Einige bekannte Modelle verlassen die Bühne, während neue, elektrifizierte Fahrzeuge bereits in den Startlöchern stehen.
Zu den Auslaufmodellen zählt die Alfa Romeo Giulia: Die elegante Sportlimousine wird voraussichtlich nur noch bis Ende 2025 gebaut, bevor sie einem vollelektrischen Nachfolger weicht. Auch der Stelvio, das sportliche SUV, soll in seiner aktuellen Form auslaufen – eine neue, elektrische Generation auf der STLA Large-Plattform ist bereits angekündigt.
Der Blick nach vorn zeigt: Alfa Romeo plant ab 2027 ausschließlich vollelektrische Modelle anzubieten. Den Anfang macht 2024 bereits der Alfa Romeo Junior (ehemals Milano) – ein kompakter Crossover mit E-Antrieb.
Mit dem Modellwechsel beginnt für Alfa Romeo eine neue Ära: sportlich, elektrisch – und weiterhin mit viel italienischem Stilgefühl.
Zu den Modellen:
Audi-Modelle, die bis Ende 2025 eingestellt werden

Bei Audi stehen große Veränderungen an. Im Zuge einer neuen Modellstrategie sortiert der Hersteller bis Ende 2025 zahlreiche Fahrzeuge aus – vom Kleinwagen bis zum Sportwagen. Der Fokus verschiebt sich klar in Richtung Elektromobilität und margenstärkere Baureihen. Was das konkret bedeutet? Einige bekannte Audi-Modelle verabschieden sich – teils ersatzlos.
Den Anfang macht der Audi A1. Als kleinstes Modell der Marke wird er aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt – ein Nachfolger ist nicht geplant. Damit zieht sich Audi komplett aus dem klassischen Kleinwagensegment zurück.
Auch das kompakte SUV Audi Q2 läuft aus. Das Modell hatte sich als Einstieg in die SUV-Welt etabliert, passt aber nicht mehr zur künftigen Premium-Ausrichtung der Marke.
Auch der Audi R8, Audis legendärer Supersportwagen, wurde 2024 eingestellt. Das Modell stand für Fahrspaß und Design.
Selbst bei den E-Modellen wird ausgemistet: Der Audi Q8 e-tron, das elektrische Flaggschiff-SUV, wird im Februar 2025 aus der Produktion genommen. Die Schließung des Werks in Brüssel markiert hier das Ende. Ein Nachfolger ist zwar in Planung, konkrete Details sind jedoch noch offen.
Auch bei den klassischen Baureihen wird umgebaut: Die Audi A4-Limousine verliert ihren Namen – zukünftige Verbrenner dieser Klasse laufen unter dem Label A5. Gleichzeitig verschwinden die zweitürigen Varianten: Sowohl das A5 Coupé als auch das A5 Cabrio werden 2025 eingestellt.
Und schließlich trifft es auch den eleganten Audi A7. Die aktuelle Generation läuft 2025 aus – ob und wie es weitergeht, hat Audi bisher nicht offiziell bekannt gegeben.
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Aus für Kia Niro und E-Soul

Kia stellt 2025 sein Modellportfolio neu auf – und das hat Folgen für zwei bekannte Elektroautos der Marke: Der e-Soul wird komplett eingestellt, und auch der Kia Niro läuft in seiner aktuellen Form aus.
Besonders der e-Soul war lange Zeit ein Geheimtipp unter den E-Autos: kompakt, kantig, mit guter Reichweite – und ein echtes Statement im Straßenbild. Doch die Nachfrage ist zuletzt stark gesunken, und Kia fokussiert sich zunehmend auf moderne Plattformen wie die E-GMP, auf der etwa der EV6 basiert.
Auch der Niro, der aktuell noch mit Hybrid-, Plug-in- und Elektroantrieb angeboten wird, steht vor dem Umbruch. Statt einer weiteren Neuauflage soll Kia künftig stärker auf eigenständige Elektrobaureihen setzen, die klarer positioniert sind und eine höhere Effizienz bieten.
Mit dem Modellwechsel macht Kia den Weg frei für eine klarere, zukunftsorientierte Modellstrategie – mit einem Fokus auf vollelektrische Fahrzeuge der neuen Generation.
Zu den Modellen:
Renault sortiert aus: Diese Modelle verschwinden 2025

Bei Renault stehen die Zeichen auf Umbruch. Der französische Hersteller stellt 2025 gleich mehrere Modelle ein – zum Teil traditionsreiche Namen, die über Jahre das Bild der Marke geprägt haben. Grund ist der Strategiewechsel hin zu klar getrennten Markenwelten (Renault, Dacia, Alpine und Mobilize) sowie die Fokussierung auf Elektroautos und profitable Kernsegmente.
So verabschiedet sich Renault vom Zoe, lange Zeit eines der meistverkauften Elektroautos Europas. Das kompakte E-Modell wird durch den neuen Renault 5 E-Tech ersetzt – moderner, emotionaler und auf einer speziell entwickelten E-Plattform. Auch der Twingo steht vor dem Aus. Ein günstiger Elektro-Nachfolger ist zwar angekündigt, doch das bisherige Modell wird 2025 eingestellt.
Neben den Kleinwagen trifft es auch den Renault Mégane Grandtour (Kombi), der nicht mehr neu aufgelegt wird. Stattdessen liegt der Fokus auf dem elektrischen Mégane E-Tech und kompakten Crossovern. Ähnliche Kürzungen gibt es beim Scénic, der als klassischer Van ausläuft und 2024/25 durch einen vollelektrischen Crossover ersetzt wird.
Renault macht damit Platz für eine neue Generation: elektrisch, softwarebasiert und emotionaler im Design. Der Umbau ist Teil der umfassenden „Renaulution“-Strategie – mit dem Ziel, die Marke neu zu positionieren und auf Zukunftskurs zu bringen.
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Kompakte Ikonen vor dem Aus: Suzuki Ignis & Jimny gehen

2025 müssen sich Fans von kleinen, charakterstarken Autos auf Veränderungen bei Suzuki einstellen: Der Ignis und der Jimny laufen in ihrer aktuellen Form aus. Zwei Modelle, die durch ihre Eigenständigkeit, Kompaktheit und Alltags Tauglichkeit über Jahre hinweg treue Fangemeinden gewonnen haben.
Der Suzuki Ignis, ein kompakter Crossover mit markantem Design, war eine beliebte Wahl für urbane Fahrer, die ein praktisches und leichtes Auto mit Hybridtechnik suchten. Doch strengere Abgasnormen und Sicherheitsvorgaben machen eine Weiterentwicklung in dieser Form unwirtschaftlich.
Noch emotionaler ist das Ende des Jimny: Der kleine Offroader mit Kultstatus musste bereits in der Vergangenheit als Pkw-Version vom Markt genommen werden, da er die CO₂-Flottenziele von Suzuki gefährdete. In Europa war zuletzt nur noch die Nutzfahrzeug-Variante erhältlich – auch diese wird 2025 eingestellt.
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Diese Kleinwagen verlassen uns bis Ende 2025

Viele bekannte Kleinwagen werden ab 2025 nicht mehr hergestellt. Der Ford Fiesta, einst ein echter Klassiker im Segment, macht inzwischen Platz für neue Elektromodelle. Anfang 2025 wurde der Mitsubishi Space Star eingestellt, da die neuen EU-Vorgaben eine kostspielige Weiterentwicklung verhinderten. Auch Suzuki zieht die Reißleine: Der Ignis verschwindet Ende 2024, weil der CO₂-Flottenverbrauch den Hersteller zum Handeln zwingt. Der Renault Twingo lief bereits Mitte 2024 aus, unter anderem wegen verschärfter Cybersicherheitsvorgaben.
Mazda nahm den Mazda 2 Ende 2024 aus dem Programm, ohne einen direkten Nachfolger anzubieten. Ebenfalls 2024 verschwanden die sportlichen Abarth 595 und 695 auf Fiat-500-Basis aus den Showrooms. Die Ära des Smart EQ fortwo, des kleinen zweisitzigen Elektro-Cityflitzers, endete bereits im März 2024. Auch der einst beliebte Renault Zoe wurde 2024 durch den neuen Renault 5 als Elektro-Kleinwagen ersetzt. Schließlich zieht sich Audi mit dem A1 komplett aus dem Kleinwagensegment zurück, ohne einen Nachfolger in Aussicht zu stellen.
So verabschieden sich viele vertraute Modelle, während der Markt sich immer stärker in Richtung Elektromobilität und neue Fahrzeugkonzepte entwickelt.
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Weitere Modelle die 2025 nicht mehr produziert werden

Fazit: Das Ende einer Ära – Autos, die 2025 auslaufen
Das Jahr 2025 markiert für viele bekannte Modelle das Ende ihrer Produktion. Hersteller verabschieden sich von beliebten Kleinwagen, kompakten SUVs und sogar Sportwagen, weil neue EU-Vorgaben zu Emissionen, Sicherheit und Cyberschutz eine Weiterentwicklung häufig unwirtschaftlich machen. Gleichzeitig vollziehen viele Marken einen Wandel hin zur Elektromobilität und konzentrieren sich auf margenstärkere, größere oder vollelektrische Modelle.
Für Verbraucher bedeutet dies, dass die Auswahl an traditionellen Kleinwagen und Kompaktfahrzeugen kleiner wird, gleichzeitig aber eine neue Generation moderner, oft elektrischer Alternativen wächst. Wer noch ein Auslaufmodell kaufen möchte, sollte sich also bald entscheiden – denn mit dem Ende dieser Autos beginnt auch ein neuer Abschnitt der Mobilität.





