Freitag, der 23. August 2019
Neuheiten

Hyundai i30 N Fastback 2019: Power-Limo aus Korea

09. August 2019
Lesezeit: 3 Minuten

Annyeonghaseyo, mein Freund. Ach, du sprichst kein Koreanisch? Dann hallo. Ich bin der Hyundai i30 N Fastback. Also die Fastback-Limousine des neuen i30 dritter Generation, den Hyundai im Januar 2017 zum Händler rollte. Erst als typischen i30 Fünftürer, dann als i30 Kombi im Sommer sowie schließlich als Fastback (Limousine) im Dezember.

Wobei mein N mich obendrein als Sportversion auszeichnet. Diese gibt es nur vom i30 sowie eben von mir, dem Fastback. Als solcher bin ich übrigens keine typische Limousine mit klassischem Stufenheck, sondern mit einem Fließheck. Das sollte zu meiner „Person“ reichen.

Hyundai i30 N Fastback: Warum ich eine Sportskanone bin

Wobei ich dir zugegeben noch vieles von mir erzählen kann. Zum Beispiel, dass ich eine echte Sportskanone bin. Kein Wunder, bei meinem tollen Motor. Hyundai verbaut mir einen Vierzylinder mit Turbo und zwei Litern Hub. So brumme ich 202 kW bzw. 275 Pferde aus den zwei bibbernden Endrohren meiner Sportabgasanlage. Außerdem 353 Nm maximales Drehmoment. Mit der Power erledige ich den Sprint von null auf 100 km/h in nur 6,2 Sekunden. Spitze: 250 km/h. Nicht schlecht für einen schnöden Kompakten, oder?

Gepaart ist mein spritziger Benziner mit Frontantrieb und einer manuellen 6-Gang-Schaltung. Dir wäre eine Automatik lieber? Sorry, mein Freund, mich gibt es nur als Handschalter. Du willst doch fahren und nicht gefahren werden, oder wie? Apropos: Den Durst meines Vierenders verrät Hyundai im Mix mit 7,8 l/100 km, was 178 g/km CO2 entspricht. Nicht wenig, ich weiß. Aber ich bin halt ein Sportler und kein Mini für die City. Zumal mein 2.0 T-GDI trotzdem die Norm Euro 6d-temp erfüllt.

Hyundai i30 N Fastback: Wieso ich ein Schnuckelchen bin

Laderaum biete ich dir ebenfalls. Konkret 450 Liter, bei umgeklappten Fondsitzen sogar bis zu 1.351 Liter. Kleine Randnotiz: Damit biete ich dir mehr Stauraum als mein Kumpel i30 N, also meine Schrägheck-Version. Ohne Witz: Der i30 N kommt lediglich auf 395 bzw. maximal 1.301 Liter. Wobei ich zugegeben nicht frei von einem bösen Nachteil bin. Meine Ladekante entpuppt sich leider als eine rund 15 cm hohe Schwelle. Hier musst du leider die Ladung heben, simpel herausziehen geht nicht. Als Ausgleich bringe ich immerhin eine Durchladeluke mit, allerdings ist auch diese eher schmal und ohne Skisack. Schade…

Dennoch kann ich von mir behaupten, dass ich ein Schnuckelchen bin. Selbstredend hebe ich mich vom regulären Hyundai i30 Fastback ab. Mein Grill zum Beispiel ist schwarz wie die Nacht lackiert und rechts mit einem N-Logo gepimpt. Dazu spendiert mit Hyundai getönte Voll-LED-Scheinwerfer und große Lufteinlässe, außerdem eine rote Zierleiste am unteren Ende meiner Schürze. Diese ziert auch meine Heckschürze und markiert hier das obere Ende meines Diffusors. Ebenfalls rot lackiert sind meine Bremssättel, weswegen diese so richtig schön hinter meinen 19-Zöllern aufblitzen. Exklusiv und somit allein mir vorbehalten ist schließlich die Lackierung Shadow Grey.

Hyundai i30 N Fastback: Wie schaut’s mit Assistenten aus?

Auch in meinem Interieur findest du viel Schwarz und Rot. Dachhimmel, diverse Einlagen aus Metall sowie meine Sportsitze sind dunkel gehalten. Lenkrad und Schalthebel hingegen wieder mit roten Ziernähten und Dekor gepimpt. Ebenfalls in knallig rot erstrahlen die Zeiger meiner Instrumente. Überhaupt bringe ich eine recht dicke Serie mit. Mein Sportlenkrad ist beheizbar und in Leder gehüllt. Weitere Extras sind Sportpedale in Alu, ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern, Bluetooth, Apple CarPlay sowie Android Auto, DAB+ und einem acht Zoll großen Touchscreen; 2-Zonen-Klimaautomatik oder elektrische Fensterheber vorn wie hinten.

Außerdem habe ich diverse moderne Helfer an Bord. Geschwindigkeitsregler, City-Notbremser, Spurhalter oder Frontkollisionswarner sind nur einige meiner „Spielereien“, die letzten Ende aber Leben retten können. Gegen Aufpreis bekommst du eine Verkehrszeichenerkennung, ein Navi- oder Komfortpaket oder ein Glasschiebedach. Mein Performance-Paket ist wieder generell Serie. Dieses umfasst eine Launch Control, eine Overboost-Funktion oder ein Sportfahrwerk. Letzteres ist mit adaptiven Dämpfern aufgewertet. Apropos Dämpfer: Diese sind ebenso wie Motor, ESP, Differenzialsperre, Zwischengas (Rev Matching) oder Auspuff-Sound in fünf Stufen anpassbar. Das N-Grin Control System liefert hierzu die Modi Eco, Normal, Sport, N und N-Custom. Den gewünschten Modus wählst du ganz bequem über Tasten am Lenkrad.

Hyundai i30 N Fastback: Was kostet der Spaß?

Bleibt die Frage nach meinem Preis. Kurz und knapp: Dieser startet bei 33.700 Euro. Dafür erhältst du eine Fastback-Limo mit Power, die in meiner Klasse quasi ohne Konkurrenz ist. Fahr’ mich einfach mal Probe und du bist garantiert überzeugt!