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Cabrio Vergleich – Welches passt am besten zu dir?

22. Februar 2021
Lesezeit: 3 Minuten

Hallo, schön dich zu sehen. Vorstellen muss ich mich wohl kaum, denn ich bin ein Cabrio. Als Frischluftfanatiker und Open-Air-Freak bist du bei mir an der richtigen Adresse. Mein Verdeck schließe ich nur bei Regen. Na gut, auch bei Minusgraden. Aber sonst bleibt mein Verdeck offen. Denn wie du mag ich den Fahrtwind spüren und jederzeit ein Lüftchen um mein Näschen, was bei mir natürlich mein Kühlergrill wäre.

Viel interessanter ist aber die Frage, welche meiner Modelle am beliebtesten sind. Die Antwort will ich dir gern geben. Mein Segment bildet aber vielmehr eine Nische. Im ersten Quartal 2018 wurden von mir nur 20.000 Einheiten verkauft. Viel ist das nicht. Meine Fans sind mir allerdings treu. Hier wie versprochen die Top 10 im ersten Quartal 2018 mit Preisen und weiteren Infos.

Cabrio Vergleich: Wie schaut die Top 10 aus?

Beginnen wir das Ranking von hinten, also mit Platz zehn. Diesen belegt das Audi A3 Cabrio, welches zum Segment der Kompakten zählt. Der offene Bayer ist derzeit ab 34.100 Euro zu haben, was zugegeben nicht gerade günstig ist. Wenn du mehr PS unter der Haube möchtest, bekommst du das A3 Cabrio auch als S3 Cabrio und zwar mit 310 PS. Im ersten Quartal kam das Audi A3 Cabrio auf 1.083 Verkäufe.

Den neunten Platz belegt ein Klassiker, nämlich der Mazda MX-5. Den Roadster umweht längst ein gewisser Kultstatus. Erst 2015 kam die vierte Generation auf den Markt. Mehr noch: Auf Basis des MX-5 rollte Fiat am Ende des gleichen Jahres den 124 Spider auf den Markt. Schicker ist aber der Japaner, was 1.123 Neuzulassungen im ersten Quartal untermauern. Der Neupreis beträgt übrigens ab 22.990 Euro, womit der MX-5 deutlich günstiger als das A3 Cabrio ist.

Cabrio Vergleich: Wo liegen BMW & Mercedes?

Platz acht belegt das BMW 4er Cabrio, das sogar erst ab 50.600 Euro startet. Dennoch ist der Münchner begehrt, wie 1.181 Neuzulassungen im ersten Quartal 2018 belegen. Wobei du den offenen 4er auch als M-Version bzw. BMW M4 Cabriolet erhältst. Dann kostet der Open-Airler allerdings sogar 85.500 Euro – mindestens.

Auf Platz sieben folgt ein weiteres Premiummodell: das Mercedes E-Klasse Cabrio. Trotz einem Basispreis von 54.406 Euro (und 80 Cent) entschieden sich in Q1 2018 immerhin 1.313 Käufer für den offenen Schwaben. Zugegeben kein Wunder: Kaum ein anderes Auto gilt als so edel wie der Mercedes, zumal das E-Klasse Cabrio mit bis zu 367 PS auch reichlich Leistung verspricht.

Platz sechs erobert ein deutlich günstigeres Modell: das VW Beetle Cabrio. Den offenen Wolfsburger bekommst du bereits ab 23.450 Euro, was im Vergleich zu Mercedes und BMW quasi ein Schnäppchen ist. Dazu bietet der Beetle eine wahrlich schöne Optik, die einen hohen Wiedererkennungswert garantiert. In Q1 schaffte das Beetle Cabrio daher 1.480 Zulassungen.

Cabrio Vergleich: Was bieten A5 Cabrio & 2er Cabrio?

Platz fünf geht erneut an Audi – konkret an das A5 Cabrio. Die Open-Air-Version der bekannten Oberen Mittelklasse überzeugte in Q1 1.503 Käufer. Wie beim A3 Cabrio steht dir auch beim A5 Cabrio eine schärfere S-Version zur Wahl, die 354 PS unter der Haube hat. Aktueller Neupreis: 44.800 Euro.

Platz vier meiner beliebtesten Modelle belegt das BMW 2er Cabrio, das du ab 34.750 Euro kaufen kannst. Nicht billig, jedoch kommt der Open-Air-Bajuware im ersten Quartal auf 1.716 Neuzulassungen. Übrigens: Selbst wenn du den 2er als M-Version bekommst, gilt das nur für das Coupé. Offen gibt es den BMW M2 (noch) nicht.

Cabrio Vergleich: Welche Modelle stellen die Top 3?

Den dritten Platz erobert mit 1.871 Zulassungen das kleine smart fortwo cabrio – die Kleinschreibung gibt übrigens der Hersteller vor. Der Mini ohne Dach startet bei 14.425 Euro. Ab 21.940 Euro kannst du den Schwaben-Zwerg sogar als Stromer kaufen und rein elektrisch durch die City fahren.

Platz zwei geht prompt an den nächsten Mini und zwar sprichwörtlich. Denn auf Rang zwei liegt mit 2.040 Verkäufen das MINI Cabrio. Der kleine Brite mit dem legendären Go-Kart-Feeling ist ab 23.300 Euro eingepreist und ist vor allem wegen seiner Kulleraugen ein Hingucker.

Platz eins und damit Topseller ist das Mercedes C-Klasse Cabriolet. Der Schwabe kommt als Open-Airler auf 2.275 Zulassungen, obwohl die offene Mittelklasse erst ab 43.631,35 Euro erhältlich ist. Fazit: In meinem Segment scheint Geld nicht die wichtigste Rolle zu spielen.